Glossy, Karl: Brief an Unbekannt. o.O., 22.4.1925
nicht übernehmen könne. Mit Rat wolle er gerne
helfen, mit der Tat könne er es nicht. Ipsa verba!
ad 3 Mit einem Sitz wurde er tatsächlich vor
der Vorstellung bedacht
ad 4. Bei der Wattierung hatten wir Mühe, jene
Faktoren unterzubringen, an denen uns aus
Geschäftsrücksichten lag (Ministerien etc.)
Im letzten Moment kam es allerdings auf,
daß die Kassa des Volkstheaters auf die
Sitze im Stadtbureau vergessen habe; aber um
½ 12 vor der Vorstellung war es zu spät, um
auswärtige „Wattanten” heranzuziehen“
So weit Herr Baron Weckbecker.
Meine Aufgabe war, bei Dr Beer die Überlassung
des Volkstheaters zu bewirken; er selbst hat sich
überdies erboten, das Programm festzustellen,
mit Slezak zu verhandeln, für die Akademie-
Nummern zu sorgen; er hat sich überhaupt nobel gezeigt.
Was die Beteilung mit Karten betrifft, habe ich
auf eine Karte fur mich im vorhinein verzich[te]t,
da mir die Vereinsloge als Mitglied des Volks=
theater Ausschußes zugänglich war. Meine Frau