DEUTSCHES VOLKSTHEATER
KAMMERSPIELE DES D. V.
DIREKTION: ALFRED BERNAU.
ZENTRALBÜRO:
VII., DEUTSCHES VOLKSTHEATER.
TELEPHON: 31036.
TELEGRAMME: VOLKSTHEATER.
WIEN, 7. September 1921.
VII., NEUSTIFTGASSE 1.
Herrn
Franz Karl Ginzkey,
Schriftsteller
Salzburg
Lieber und verehrter Freund!
Im Wirbel meiner Berufsarbeit komme ich erst heute zur Aus-
führung der Absicht, Ihnen zu sagen, wie ich mich freue, dass Sie
so frisch und jugendlich über die Schwelle des Fünfzigers hinweg-
schreiten, und dass ich uns, das Publikum,Alle, die für das Schöne
noch Sinn haben, zu Ihrem Besitze beglückwünsche. An Ihrer „Rositta”
habe ich mich erquickt. Sie werden den Niederschlag des empfangenen
Eindruckes in unserer Zeitung finden. Hoffentlich sind Sie dem
Ansturm der Jubiläumsgratulationen gewachsen und wir sehen uns
bald hier.
Mit besten Grüssen und Handkuss an Ihre Frau Gemahlin
Ihr
herzlichst ergebener
Heinr. Glücksmann
KAMMERSPIELE DES D. V.
DIREKTION: ALFRED BERNAU.
ZENTRALBÜRO:
VII., DEUTSCHES VOLKSTHEATER.
TELEPHON: 31036.
TELEGRAMME: VOLKSTHEATER.
WIEN, 7. September 1921.
VII., NEUSTIFTGASSE 1.
Herrn
Franz Karl Ginzkey,
Schriftsteller
Salzburg
Lieber und verehrter Freund!
Im Wirbel meiner Berufsarbeit komme ich erst heute zur Aus-
führung der Absicht, Ihnen zu sagen, wie ich mich freue, dass Sie
so frisch und jugendlich über die Schwelle des Fünfzigers hinweg-
schreiten, und dass ich uns, das Publikum,Alle, die für das Schöne
noch Sinn haben, zu Ihrem Besitze beglückwünsche. An Ihrer „Rositta”
habe ich mich erquickt. Sie werden den Niederschlag des empfangenen
Eindruckes in unserer Zeitung finden. Hoffentlich sind Sie dem
Ansturm der Jubiläumsgratulationen gewachsen und wir sehen uns
bald hier.
Mit besten Grüssen und Handkuss an Ihre Frau Gemahlin
Ihr
herzlichst ergebener
Heinr. Glücksmann