TAGEBUCHVERLAG m. b. H.
BERLIN W 8
Jägerstraße 11, den 21. April 1923
Telephon: Zentrum 1936 3079 6092 8935
Sehr verehrter Herr !
Seit drei Jahren erscheint in Berlin die Wochenschrift
„Das Tagebuch”, die ein Landsmann, ein Oesterreicher Stefan
Grossmann, begründet hat.
Vom ersten Tage an war das„Tage-Buch” das Organ der
Oesterreicher im Reich und hat dieser Aufgabe nicht in
Langerweile und Schwerfälligkeit, sondern in wienerischer
Heiterkeit, mit wienerischem Witz gedient. Dabei ist es
doch stets eine sachliche, absolut unabhängige, nach allen
Seiten freimütige Zeitschrift geblieben. Der Kaufmann, der
einen unbestechlichen wirtschaftlichen und finanziellen Be-
obachter lesen will, greift zu unserem „Tagebuch der Wirt-
schaft”, das unser Mitherausgeber Leopold Schwarzschild
schreibt.Die Frau, die auf eine geistig hochstehende Art
unterhalten sein will, liest das Tagebuch,an dem die besten
deutschen Schriftsteller mitarbeiten.
Sind Sie wirklich noch nicht Abonnent des Tagebuchs ?
Sie versäumen damit nicht nur eine Landsmann-Pflicht, Sie
versäumen viel lebendigste Anregung Unterhaltung und Freude
Wir lassen Ihnen heute einige Hefte des Tagebuchs zu-
gehen und hoffen gerade von Ihnen bestimmt, Sie in unsere
Abonnentenliste einreihen zu dürfen.
Mit landsmännischem Grusse
Stefan Grossmann
P.S Zahlkarte liegt bei.
BERLIN W 8
Jägerstraße 11, den 21. April 1923
Telephon: Zentrum 1936 3079 6092 8935
Sehr verehrter Herr !
Seit drei Jahren erscheint in Berlin die Wochenschrift
„Das Tagebuch”, die ein Landsmann, ein Oesterreicher Stefan
Grossmann, begründet hat.
Vom ersten Tage an war das„Tage-Buch” das Organ der
Oesterreicher im Reich und hat dieser Aufgabe nicht in
Langerweile und Schwerfälligkeit, sondern in wienerischer
Heiterkeit, mit wienerischem Witz gedient. Dabei ist es
doch stets eine sachliche, absolut unabhängige, nach allen
Seiten freimütige Zeitschrift geblieben. Der Kaufmann, der
einen unbestechlichen wirtschaftlichen und finanziellen Be-
obachter lesen will, greift zu unserem „Tagebuch der Wirt-
schaft”, das unser Mitherausgeber Leopold Schwarzschild
schreibt.Die Frau, die auf eine geistig hochstehende Art
unterhalten sein will, liest das Tagebuch,an dem die besten
deutschen Schriftsteller mitarbeiten.
Sind Sie wirklich noch nicht Abonnent des Tagebuchs ?
Sie versäumen damit nicht nur eine Landsmann-Pflicht, Sie
versäumen viel lebendigste Anregung Unterhaltung und Freude
Wir lassen Ihnen heute einige Hefte des Tagebuchs zu-
gehen und hoffen gerade von Ihnen bestimmt, Sie in unsere
Abonnentenliste einreihen zu dürfen.
Mit landsmännischem Grusse
Stefan Grossmann
P.S Zahlkarte liegt bei.