Guglia, Eugen: Brief an August Sauer. Wien, 21.7.1918
nirgends anbringen konnte; jetzt wird er ja durch die
große Biographie von Markwart, die schon seit Monaten
angekündigt ist, überholt werden. Den Roman
hatte beinah Tempsky genommen - nach dem ‚Feldherrn‘
von E Lothar, dann hat er sich's aber doch wieder
überlegt. Gegenwärtig beschäftigt mich eine kleine
Ausgabe meines Wiener Führers, die mit Unterstützung der
Stadt hier erscheinen soll. Diesmal mache ich ihn
aber ganz allein.
So täuscht man sich über die Aussichtslosigkeit je noch
Zu einer behaglichen Existenz zu kommen hinweg.
Mit besten Grüßen
in alter Verehrung und Ergebenheit
Ihr Guglia