Du öffnest mir die Thore und führst mich
heim, Du verbindest mich mit der Gnade d
der Ewigkeit. Du hast mich erwartet und u
umschliesst mich nun da ich zu Dir gefunden.
Golden strahlt Dein Antlitz, Du bist in das gr
grosse Glück gehüllt, Deine Hände regen si
sich zum göttlichen Umarmen. Goldenes A
Antlitz! Wie hoch stehst Du über All den ir=
dischen Reichthümern, wie ragst Du empor
über das göttliche Irren. Du bist hoch ge=
stiegen da Du den Weg selbst gewählt, D
Du hast nur geahnt und nicht erkannt. Du
bist nahe zur Sonne getreten, hast Feuer ge-
fangen, Du brennest und weichest nicht. Du
hast mich hier erwartet, hast mir von Ferne
geschienen, Du hattest geahnt dass ich nicht
erschrecke~ Deine Gluthen nicht fürchte.
Verbrennen soll ich , es war immer mein
Wunsch , es war mein Befehl an die Gewal=
ten, weder umkehren will ich, noch gera=
de fortirren. Immer aufwärts nur, dorthin
wo die Sonnen herrschen. Jetzt da ich vor D
Dich getreten~ , will ich nichts als tief
in Deine Welt sehen~ , in Deinen Gluthen
den verborgenen Schatz suchen. Du ragst ü
über alles und empfängst aus Gottes Hand
Du bist jenen gleich die Welten offenbaren.
Zu Dir treibt mich die Pflicht die tief in m
meinem Herzen lebt, die ungesehen auf d
dieser Welt zur Vollkommenheit strebt~.
Öffne die Thore goldenes Bild!
A~H
Winkelsdorf 8. September 1918
Landhaus Primavesi.
heim, Du verbindest mich mit der Gnade d
der Ewigkeit. Du hast mich erwartet und u
umschliesst mich nun da ich zu Dir gefunden.
Golden strahlt Dein Antlitz, Du bist in das gr
grosse Glück gehüllt, Deine Hände regen si
sich zum göttlichen Umarmen. Goldenes A
Antlitz! Wie hoch stehst Du über All den ir=
dischen Reichthümern, wie ragst Du empor
über das göttliche Irren. Du bist hoch ge=
stiegen da Du den Weg selbst gewählt, D
Du hast nur geahnt und nicht erkannt. Du
bist nahe zur Sonne getreten, hast Feuer ge-
fangen, Du brennest und weichest nicht. Du
hast mich hier erwartet, hast mir von Ferne
geschienen, Du hattest geahnt dass ich nicht
erschrecke
Verbrennen soll ich
Wunsch
ten, weder umkehren will ich, noch gera=
de fortirren. Immer aufwärts nur, dorthin
wo die Sonnen herrschen. Jetzt da ich vor D
Dich getreten
in Deine Welt sehen
den verborgenen Schatz suchen. Du ragst ü
über alles und empfängst aus Gottes Hand
Du bist jenen gleich die Welten offenbaren.
Zu Dir treibt mich die Pflicht die tief in m
meinem Herzen lebt, die ungesehen auf d
dieser Welt zur Vollkommenheit strebt
Öffne die Thore goldenes Bild!
Winkelsdorf 8. September 1918
Landhaus Primavesi.