An S. Hw. Herrn
Regierungsrat Professor Michael Povolny
Professor an der Kunstgewerbeschule in Wien.
Lieber und sehr geehrter Herr Kollege!!!
Herzlichsten Dank für Ihren Brief vom
27. Juni 1933
Die beiden Schüler - wollen also die
Kunstgewerbeschule verlassen und in
die Akademie übertreten. Es ist ein
Zeichen dass die Beiden den begonnenen
Weg - weiter schreiten wollen.
Nun - ,
in meiner Abtheilung, die im ersten
Jahre meiner Thätigkeit an der Akademie
ein Chaos an Trotz und Eigenbrödlerei
der Schüler -, zu einer Miststätte
ärgster Versandung und Verschüttung
geworden ist - können neue Schüler
nicht aufgenommen werden.
Vorher müssen erst die alten - die
erbgesessenen austreten. Leider wer
den es heuer nur 2 sein - und möchte
ich mit Rücksicht auf die Überzahl
der Schüler dieses Jahr niemand auf=
nehmen.
Die beiden Herren „Thoma und
„Beier” sollen trachten die Aufnahme
bei Herrn Professor Müllner zu erreichen
der ja das doppelte an Räumen und
sonstigen Möglichkeiten hat als ich.
---> wenden.
Regierungsrat Professor Michael Povolny
Professor an der Kunstgewerbeschule in Wien.
Lieber und sehr geehrter Herr Kollege!!!
Herzlichsten Dank für Ihren Brief vom
27. Juni 1933
Die beiden Schüler - wollen also die
Kunstgewerbeschule verlassen und in
die Akademie übertreten. Es ist ein
Zeichen dass die Beiden den begonnenen
Weg - weiter schreiten wollen.
Nun - ,
in meiner Abtheilung, die im ersten
Jahre meiner Thätigkeit an der Akademie
ein Chaos an Trotz und Eigenbrödlerei
der Schüler -, zu einer Miststätte
ärgster Versandung und Verschüttung
geworden ist - können neue Schüler
nicht aufgenommen werden.
Vorher müssen erst die alten - die
erbgesessenen austreten. Leider wer
den es heuer nur 2 sein - und möchte
ich mit Rücksicht auf die Überzahl
der Schüler dieses Jahr niemand auf=
nehmen.
Die beiden Herren „Thoma und
„Beier” sollen trachten die Aufnahme
bei Herrn Professor Müllner zu erreichen
der ja das doppelte an Räumen und
sonstigen Möglichkeiten hat als ich.
---> wenden.