Einen langen Brief will ich schreiben der so
alles sagt was mich erfüllt der so nicht ver=
schweigen soll. Wie es mir geht und was ich trei=
be vielmehr was mich treibt. Soll ich auch jam-
mern, klagen dass die Sonne nicht scheint? Dass
ich noch immer hinke und ängstlich mich vor d
dem Regen vor der feuchten Luft hüte. Rauh ist
diese Gegend~ hart der Himmel der uns ni=
nicht erscheinen will. Langsamm erhoffen wir
die Klarung in Allem auch in diesem wilden
Krieg. An die Arbeit will~ das goldene Antlitz
sehen in ihren Augen das Glück suchen. Das
alte Leid und der nagende Kummer. Wie lange soll
ich noch rasten müssen. Losreissen werde ich mich
zu den Gestalten fliehen die mich so lange mis-
sen müssen. Zu Dir Du sorgendes Kind, Du allein
vermagst es mich über den Alltag zu erheben. Was
treibest Du im Reich der Ruhe der zwingen=
den Rast? Bist noch allein im blühenden Gar=
ten? Träume und verliere Dich gehe den Stürm=
men aus dem Wege~ hüte das Reich das wir e
entdeckt. Lasse Dir es nicht entreissen wen die Ge=
spenster Dich bedrängen wisse dass es nur uns al=
lein gehört. Einen Brief will ich schreiben so
lang und ohne Ende~ Du willst es so doch
wollte ich lieber vor Deinem Bilde stumm stehen
Deinen Mund mit dem Herzen verzehren. Die
Sonne bricht durch mit ihr das Leben die
Jugend freue Dich und rüste Dich zum erhebenden
Gang. Aufwärts soll es weiter führen zu des H
Himmels Thoren Du selbst sollst sie öffnen.
So erstrebe ich es ein Leben lang und bitte der G
Götter Macht, jetzt will die Sonne scheinen.
Winkelsdorf 22. August 1918
Landhaus Primavesi.
***AH~~
alles sagt was mich erfüllt
schweigen soll. Wie es mir geht und was ich trei=
be vielmehr was mich treibt. Soll ich auch jam-
mern, klagen dass die Sonne nicht scheint? Dass
ich noch immer hinke und ängstlich mich vor d
dem Regen vor der feuchten Luft hüte. Rauh ist
diese Gegend
nicht erscheinen will. Langsamm erhoffen wir
die Klarung in Allem auch in diesem wilden
Krieg. An die Arbeit will
sehen in ihren Augen das Glück suchen. Das
alte Leid und der nagende Kummer. Wie lange soll
ich noch rasten müssen. Losreissen werde ich mich
zu den Gestalten fliehen die mich so lange mis-
sen müssen. Zu Dir Du sorgendes Kind, Du allein
vermagst es mich über den Alltag zu erheben. Was
treibest Du im Reich der Ruhe
den Rast? Bist noch allein im blühenden Gar=
ten? Träume und verliere Dich gehe den Stürm=
men aus dem Wege
entdeckt. Lasse Dir es nicht entreissen wen die Ge=
spenster Dich bedrängen wisse dass es nur uns al=
lein gehört. Einen Brief will ich schreiben
lang und ohne Ende
wollte ich lieber vor Deinem Bilde stumm stehen
Deinen Mund mit dem Herzen verzehren. Die
Sonne bricht durch mit ihr das Leben
Jugend freue Dich und rüste Dich zum erhebenden
Gang. Aufwärts soll es weiter führen zu des H
Himmels Thoren
So erstrebe ich es ein Leben lang und bitte der G
Götter Macht, jetzt will die Sonne scheinen
Winkelsdorf 22. August 1918
Landhaus Primavesi.
***