Wien, 7.Februar 1924
Mein lieber,hochverehrter Herr Ginzkey!
Besten Dank für Ihren neuen,umfangreichen Brief! Sie Armer! Wie
kann man sich denn selbst hinsetzen und Briefe schreiben? Im Jahre 1924
ist man als Schriftsteller,Dichter und Zeitungsherausgeber verpflichtet,
eine Schreibmaschine zu besitzen und Briefe einfach herunter zu diktie-
ren! Ein Ginzkey setzt sich hin und felbert Briefe über 2½ Seiten!Un-
verzeihliche Zeitberschwendung! Er leidet noch an der guten,alten,öster-
reichischen Höflichkeit,die zwar nicht sehr praktisch,aber dafür un-
widerstehlich liebenswürdig ist!
Und nun,mein teurer Franz Karl,zum geschäftlichen Teil:
Vereinfachen wir die Sache.Teschner will die Druckstöcke für sich
kaufen,daher verlangt die Muskete seine Einwilligung.Diese Druckstöcke
werden sehr viel Geld kosten, (ich denke 1Million jeder) (1 Million) sehr viel Mühe verursachen - Hin-und Her-
Sendungen etc.Mein Ratschlag:bringen Sie alles schwarz! Teschner ist
in manchen Sachen sehr eng und herumbetteln tu ich nicht.Es ist auch
schad' um die Zeit! Bringen Sie alles schwarz und die Sache ist in Ord-
nung.
Christina.Herzlichsten Dank für Ihre freundlichen Worte! Natürlich
ist die Dame eine echte Christin,Nonne,die sich als Braut Jesu fühlt.
Ich bin mit der Publikation im Bergland sehr einverstanden und erkläre
mich mit K 100.000 Honorar zufrieden.
Was die Illustrationen von Sascha Kronburg anbetrifft,so wird
Sascha jederzeit gerne bereit sein,etwas für Ginzkey zu zeichnen -denn
sie verehrt diesen Mann sehr und hat seine Rositta an einem einsamen Sylvester-
Abend in einem Zuge ausgelesen.
Mein lieber,hochverehrter Herr Ginzkey!
Besten Dank für Ihren neuen,umfangreichen Brief! Sie Armer! Wie
kann man sich denn selbst hinsetzen und Briefe schreiben? Im Jahre 1924
ist man als Schriftsteller,Dichter und Zeitungsherausgeber verpflichtet,
eine Schreibmaschine zu besitzen und Briefe einfach herunter zu diktie-
ren! Ein Ginzkey setzt sich hin und felbert Briefe über 2½ Seiten!Un-
verzeihliche Zeitberschwendung! Er leidet noch an der guten,alten,öster-
reichischen Höflichkeit,die zwar nicht sehr praktisch,aber dafür un-
widerstehlich liebenswürdig ist!
Und nun,mein teurer Franz Karl,zum geschäftlichen Teil:
Vereinfachen wir die Sache.Teschner will die Druckstöcke für sich
kaufen,daher verlangt die Muskete seine Einwilligung.Diese Druckstöcke
werden sehr viel Geld kosten, (ich denke 1Million jeder) (1 Million) sehr viel Mühe verursachen - Hin-und Her-
Sendungen etc.Mein Ratschlag:bringen Sie alles schwarz! Teschner ist
in manchen Sachen sehr eng und herumbetteln tu ich nicht.Es ist auch
schad' um die Zeit! Bringen Sie alles schwarz und die Sache ist in Ord-
nung.
Christina.Herzlichsten Dank für Ihre freundlichen Worte! Natürlich
ist die Dame eine echte Christin,Nonne,die sich als Braut Jesu fühlt.
Ich bin mit der Publikation im Bergland sehr einverstanden und erkläre
mich mit K 100.000 Honorar zufrieden.
Was die Illustrationen von Sascha Kronburg anbetrifft,so wird
Sascha jederzeit gerne bereit sein,etwas für Ginzkey zu zeichnen -denn
sie verehrt diesen Mann sehr und hat seine Rositta an einem einsamen Sylvester-
Abend in einem Zuge ausgelesen.