München, d. 13/XI/17
Lieber Freund Stern,
vielen Dank für den Brief vom
Ende Oktober und die Karte von Anfang d. Monats!
Es ist doch ein starker Trost, in dieser geistverheeren=
den Zeit, mit einer Anzahl Menschen, die auch
durch alles hindurch schaffend dem Genius
der neuen Menschheit dienen, fest verbunden zu sein.
Zuspruch und Eintreten für einander macht
eben doch Mut. Und so wirken auch Ihre
lieben Worte ermunternd auf mich. Vielleicht ist
die Stunde nicht mehr fern, wo wir dem Leben
und der Zeit wieder mit ungeahnter Macht des
Wortes gegenüberstehen werden. Aber wir müssen sie
selbst anbahnen. Wahrhaft erfreut mich die Nachricht
von der Freigabe Ihres Buches, womit ja eine schwere
Hemmung für Sie beseitigt ist. Wann wird es nun
erscheinen? Mir fehlt noch der Verleger, der mein neues
Buch Gedichte herausbringt. Und doch sollte es nicht ein=
gepökelt bleiben! Herzliche Grüße u. Wünsche von uns! Stets Ihr alter
Henckell
Lieber Freund Stern,
vielen Dank für den Brief vom
Ende Oktober und die Karte von Anfang d. Monats!
Es ist doch ein starker Trost, in dieser geistverheeren=
den Zeit, mit einer Anzahl Menschen, die auch
durch alles hindurch schaffend dem Genius
der neuen Menschheit dienen, fest verbunden zu sein.
Zuspruch und Eintreten für einander macht
eben doch Mut. Und so wirken auch Ihre
lieben Worte ermunternd auf mich. Vielleicht ist
die Stunde nicht mehr fern, wo wir dem Leben
und der Zeit wieder mit ungeahnter Macht des
Wortes gegenüberstehen werden. Aber wir müssen sie
selbst anbahnen. Wahrhaft erfreut mich die Nachricht
von der Freigabe Ihres Buches, womit ja eine schwere
Hemmung für Sie beseitigt ist. Wann wird es nun
erscheinen? Mir fehlt noch der Verleger, der mein neues
Buch Gedichte herausbringt. Und doch sollte es nicht ein=
gepökelt bleiben! Herzliche Grüße u. Wünsche von uns! Stets Ihr alter
Henckell