Wien am 8./12. 1915.
Verehrter Herr!
Sie waren so freundlich, einen meiner
Sprüche in den „schwäbischen Hausfreund”
aufzunehmen; haben Sie besten Dank.
Aus diesem Anlaß erlaube ich mir Ihnen
meine Bücher „Ernte” und „Stilleben” zu
überreichen. Sie sollen Sie beileibe nicht
lesen oder gar mir darüber schreiben; ich
bitte Sie nur, sie zu behalten und gelegent-
lich ein Gedicht oder einen Spruch daraus
wieder im „schwäbischen Hausfreund” zu
bringen.
Ihr in aufrichtiger Hochachtung
ergebener
Franz Herold
Verehrter Herr!
Sie waren so freundlich, einen meiner
Sprüche in den „schwäbischen Hausfreund”
aufzunehmen; haben Sie besten Dank.
Aus diesem Anlaß erlaube ich mir Ihnen
meine Bücher „Ernte” und „Stilleben” zu
überreichen. Sie sollen Sie beileibe nicht
lesen oder gar mir darüber schreiben; ich
bitte Sie nur, sie zu behalten und gelegent-
lich ein Gedicht oder einen Spruch daraus
wieder im „schwäbischen Hausfreund” zu
bringen.
Ihr in aufrichtiger Hochachtung
ergebener
Franz Herold