Stuttgart, 12.4.1915.
Werastrasse 54.
Lieber Herr Roessler!
Also doch! Nun jeder muss seine
Pflicht thuen. Berlin ist im
Augenblick dabei den Frie=
den für Juni sich auszuden=
ken. Das wäre fein. Und
die Thaten in den Karpathen
und die amerikanischen
Berichte, dass nicht genü=
gend Munition geliefert
werden kann, sind vielver=
sprechend. Nun jeden=
falls ruf ich Ihnen ein kräft=
iges „Heil“ zu. Wir lasen
kürzlich einen interessan=
ten etwas zu langen Brief
von Erich Schroetter, der
ohne Beschönigung, das
[Seitlich:] Wenn Sie in Uniform sind, müssen Sie uns ein Bild schicken.
Werastrasse 54.
Lieber Herr Roessler!
Also doch! Nun jeder muss seine
Pflicht thuen. Berlin ist im
Augenblick dabei den Frie=
den für Juni sich auszuden=
ken. Das wäre fein. Und
die Thaten in den Karpathen
und die amerikanischen
Berichte, dass nicht genü=
gend Munition geliefert
werden kann, sind vielver=
sprechend. Nun jeden=
falls ruf ich Ihnen ein kräft=
iges „Heil“ zu. Wir lasen
kürzlich einen interessan=
ten etwas zu langen Brief
von Erich Schroetter, der
ohne Beschönigung, das
[Seitlich:] Wenn Sie in Uniform sind, müssen Sie uns ein Bild schicken.