John, Amand: Brief an Rudolf Holzer. Stift Melk, 2.12.1917
Bewohner so liebevoll verstehen, so natur=
und lebenswahr zeichnen, das kann
nur das Auge und der Stift eines
gottbegnadeten Künstlers.
Bei der Lektüre Ihrer prächtigen
Zeilen, über die mein Blick immer
wieder und wieder mit lebhafter
Befriedigung gleitet, scheinen mir
die schönen Stunden Ihres Besuches
zurückzukehren und ich genieße noch
einmal Ihre liebe und so viel
Anregung bietende Gesellschaft.