21/XII 1918
Lieber Herr Rößler!
Mit großen Interesse und
Vergnügen an ihren schönen
Worten habe ich Ihre „kritischen
Fragmente der jungösterreichischen
Künstlerschaft gelesen. Was mir
die größte Freude bereitete, ist
das warme Empfinden, welches
stets bemüht ist, den Aufstrebenden
die Wege zu ebnen. Für manch
kunstfremden Spießer wäre dies
Büchlein eine passende Lektüre,
schamrot müsst er werden.
Bei meiner Art selbstverständlich
ist es, dass ich jedoch zu Gütersloh
u. Wagner keinen Steg finde, der
mich in ihr Reich führte. Sie
bleiben mir fremd, dagegen kann
ich mir nicht helfen, doch das
macht ihnen ja nichts.
Lieber Herr Rößler!
Mit großen Interesse und
Vergnügen an ihren schönen
Worten habe ich Ihre „kritischen
Fragmente der jungösterreichischen
Künstlerschaft gelesen. Was mir
die größte Freude bereitete, ist
das warme Empfinden, welches
stets bemüht ist, den Aufstrebenden
die Wege zu ebnen. Für manch
kunstfremden Spießer wäre dies
Büchlein eine passende Lektüre,
schamrot müsst er werden.
Bei meiner Art selbstverständlich
ist es, dass ich jedoch zu Gütersloh
u. Wagner keinen Steg finde, der
mich in ihr Reich führte. Sie
bleiben mir fremd, dagegen kann
ich mir nicht helfen, doch das
macht ihnen ja nichts.