Kienzl, Hermann: Brief an Wilhelm Kienzl. Wilmersdorf bei Berlin, 22.8.1915
und von uns dreien zusammen
erhielte sie bloß 1440. Da
scheint es mir denn doch besser,
es bei dem bisherigen Modus
zu belassen. Denn: so sehr
ich Dir alles Gute wünsche,
Dich zu entlasten, konnte
gegenwärtig nicht die
Gedankenarbeit meiner
Nächte sein. Auf die Gefahr
hin, daß Du mich für einen
Drückeberger hältst (vor
mir selbst ist gerade dieser
Vorwurf - komisch!) bitte
ich Dich, von meiner Gemein=
schaft abzusehen. Ich werde
künftig gewiß noch mehr
als bisher an Mama schicken.
Daran soll's nicht fehlen!
Was ich gebe, das soll
aber zwischen Mama u. mir