Kienzl, Wilhelm: Brief an Franz Schalk. Wien, 4.2.1916
den Leidenschaftscharak-
ter seiner Tat ist, wodurch
im letzten Akt seine Reue
uns nicht abstoßend,
sondern mitleiderweckend
berührt, kann ich nicht
verwinden, ganz abgesehen
davon, dass sie auch in rein
musikalischer Hinsicht
eine der besten Parthieen
der Partitur darstellt.
Bitte, bitte, stellen Sie die-
se wenigen Takte wiederher!
Nicht wahr, Sie nehmen
mir diese Entladung meines
Vaterherzens nicht übel?