Wien, 30. März 18
Sehr geehrtes Fräulein Dr.!
Bitte nehmen Sie mir's nicht
übel, wenn ich mangels anderer
Beziehungen zu Philologenkreisen
wage, an unsere kollegialen Be-
ziehungen unter Mussafia und
Meyer appellierend Sie mit einer
Bitte zu belästigen. Ich möchte
Ihnen zuerst schriftlich sagen, um
was es sich handelt, und sollte
sich irgendeine Aussicht auf prak-
tischen Erfolg bieten, würde ich mir,
wenn Sie gestatten, erlauben, die Sache
einmal mündlich mit Ihnen be-
sprechen zu kommen.
Ich bin beauftragt, für das Mi-
nisterium des Aeußern ein bis zwei
Sehr geehrtes Fräulein Dr.!
Bitte nehmen Sie mir's nicht
übel, wenn ich mangels anderer
Beziehungen zu Philologenkreisen
wage, an unsere kollegialen Be-
ziehungen unter Mussafia und
Meyer appellierend Sie mit einer
Bitte zu belästigen. Ich möchte
Ihnen zuerst schriftlich sagen, um
was es sich handelt, und sollte
sich irgendeine Aussicht auf prak-
tischen Erfolg bieten, würde ich mir,
wenn Sie gestatten, erlauben, die Sache
einmal mündlich mit Ihnen be-
sprechen zu kommen.
Ich bin beauftragt, für das Mi-
nisterium des Aeußern ein bis zwei