Wien XIX. Weimarer Platz 3.
10. 12. 26
Lieber Freund und Gönner Dr. Wachler!
Ihren letzten Brief hab ich noch nicht be-
antwortet, weil ich Ihren Wünschen und Anregungen
leider nicht entsprechen konnte. Ich hoffe aber, daß sich
aus dem Zusammenwirken mit Dr. Seeliger und
Herrn Gaya noch etwas Förderliches für uns alle
ergeben wird. - Heute erhalte ich vom Hammer-
verlag die Festschrift zugeschickt mit Ihrem
schönen Aufsatz „Die Vorstufe eines deutschen
Shakespeare.” Lassen Sie sich dafür so herzlich
bedanken wie für alles Verständnisvolle, was
Sie seit Jahrzehnten über mich geschrieben und
gesagt haben. Schade nur, daß aus unseren An-
fängen nicht durch größere Konsequenz das erfolgt
ist, was uns als Erneuerung unserer heimatlichen
Kultur immer vorgeschwebt hat. Mit Ihnen
10. 12. 26
Lieber Freund und Gönner Dr. Wachler!
Ihren letzten Brief hab ich noch nicht be-
antwortet, weil ich Ihren Wünschen und Anregungen
leider nicht entsprechen konnte. Ich hoffe aber, daß sich
aus dem Zusammenwirken mit Dr. Seeliger und
Herrn Gaya noch etwas Förderliches für uns alle
ergeben wird. - Heute erhalte ich vom Hammer-
verlag die Festschrift zugeschickt mit Ihrem
schönen Aufsatz „Die Vorstufe eines deutschen
Shakespeare.” Lassen Sie sich dafür so herzlich
bedanken wie für alles Verständnisvolle, was
Sie seit Jahrzehnten über mich geschrieben und
gesagt haben. Schade nur, daß aus unseren An-
fängen nicht durch größere Konsequenz das erfolgt
ist, was uns als Erneuerung unserer heimatlichen
Kultur immer vorgeschwebt hat. Mit Ihnen