Central-Hôtel, Mainz
Neuer Besitzer: Franz Seyfried.
Einziges Haus am Central-Bahnhof
mit Lift, Centralheizung
Bäder - Vacuum-Anlage - Garage
Schönes Terrassen-Restaurant
Offene Weine . . Biere vom Fass
Fernsprecher
No. 186.
Mainz, den 22. Mai 1914
Geehrter Herr Doctor!
Herzlichste Gratulationen - wir behalten Sie wenigstens
als Künstler?
Anbei die angedeutete gegen mich neulich verübte Niedertracht.
Herr R. war bei allen Agitationen ([Ros. u. Gr].) gegen
mich dabei; persönlicher Grund: sein von Erich in Schatten gestellter
Schüler Szell. Alle mir aufgelasteten Incompatib[i]litäten hat er
begangen; jeder Satz falsch, jedes Citat entstellt, etc.
Leider - Sie wissen - sind mir nach den Gepflogenheiten des Blattes
die Hände zur Gegenwehr gebunden. Ich sende das Blatt Ihnen: schon
lange wollten Sie die Angelegenheit ,Schneemann', die
Umstände der mir abgerungenen Orchesteraufführungen bei den Philh. darlegen, vielleicht
tun Sie es sowol brieflich, von spontaner Entrüstung ausgehend
die ich bei einem Mann von Ihrem Rechtsgefühl annehme, brieflich an Herrn Benedikt,
Neuer Besitzer: Franz Seyfried.
Einziges Haus am Central-Bahnhof
mit Lift, Centralheizung
Bäder - Vacuum-Anlage - Garage
Schönes Terrassen-Restaurant
Offene Weine . . Biere vom Fass
Fernsprecher
No. 186.
Mainz, den 22. Mai 1914
Geehrter Herr Doctor!
Herzlichste Gratulationen - wir behalten Sie wenigstens
als Künstler?
Anbei die angedeutete gegen mich neulich verübte Niedertracht.
Herr R. war bei allen Agitationen ([Ros. u. Gr].) gegen
mich dabei; persönlicher Grund: sein von Erich in Schatten gestellter
Schüler Szell. Alle mir aufgelasteten Incompatib[i]litäten hat er
begangen; jeder Satz falsch, jedes Citat entstellt, etc.
Leider - Sie wissen - sind mir nach den Gepflogenheiten des Blattes
die Hände zur Gegenwehr gebunden. Ich sende das Blatt Ihnen: schon
lange wollten Sie die Angelegenheit ,Schneemann', die
Umstände der mir abgerungenen Orchesteraufführungen bei den Philh. darlegen, vielleicht
tun Sie es sowol brieflich, von spontaner Entrüstung ausgehend
die ich bei einem Mann von Ihrem Rechtsgefühl annehme, brieflich an Herrn Benedikt,