ARTHUR KRUPP
BERNDORF
Berndorf, am 26.4.1928.
Sehr geehrter Herr Doktor !
Wenn ich mir die Freiheit nehme,
Sie mit diesen Zeilen zu belästigen, und um Durch-
sicht beiliegenden Buches und Einverleibung in
Ihre Bibliothek ersuche, so hat mich hiezu folgen-
des veranlaßt.
Von einem norddeutschen Herrn
wurde ich auf das Buch des Rostocker Professors
Schüssler "Oesterreich und das deutsche
Schicksal", aufmerksam gemacht. Ich gestehe,
daß ich dem betreffenden Herrn wenig Neigung zeigte,
dieses Buch zu lesen, aber er empfahl es mir so
dringend, daß ich meine Abneigung aufgab. Der
Inhalt dieses Buches überraschte mich, denn ich
BERNDORF
Berndorf, am 26.4.1928.
Sehr geehrter Herr Doktor !
Wenn ich mir die Freiheit nehme,
Sie mit diesen Zeilen zu belästigen, und um Durch-
sicht beiliegenden Buches und Einverleibung in
Ihre Bibliothek ersuche, so hat mich hiezu folgen-
des veranlaßt.
Von einem norddeutschen Herrn
wurde ich auf das Buch des Rostocker Professors
Schüssler "Oesterreich und das deutsche
Schicksal", aufmerksam gemacht. Ich gestehe,
daß ich dem betreffenden Herrn wenig Neigung zeigte,
dieses Buch zu lesen, aber er empfahl es mir so
dringend, daß ich meine Abneigung aufgab. Der
Inhalt dieses Buches überraschte mich, denn ich