Wien 21.IX.33.
IV. Plösslgasse 11.
Lieber Herr Kollege,
Meine Schwägerin in Salzburg (Frau Hilda L., Städtisches Museum) hat
den Nachlass meines Bruder's geordnet und mir beiliegende Liste (die
ich mir zurückerbitte) mit dem Ersuchen gesendet, Sie zu fragen, ob das
Öst. Museum das Schabkunstwerk besitzt und wenn nicht, ob es dieses
Buch kaufen möchte? Von den anderen Arbeiten würde sie etwa Gewünschtes
ev. unentgeltlich abgeben. Ich setze voraus daß das Öst. Museum das Werk:
„Figurale Holzplastik” und den einen Band „Sammlung Lanna” längst
besitzt. Ob die Schwägerin Ihren kurz vor meines Bruder's Tod ausgesprochenen
Wunsch nach einem Frei-Exemplare der „Kunstgeschichte Mähren's” erfüllen konnte,
ist mir nicht bekannt.
Herrn Dr. Silber, den Leiter des Salzburger Museum's, habe ich gebeten,
Ihnen seinen in Nr 3/4 1933 der „Salzburger Museumsblätter” ver-
öffentlichten, sehr eingehenden „Nachruf” zu schicken. Wir wären dankbar, wenn
Sie in der Wr. Ztg darüber schreiben und in diesem Falle mir ein Beleg-
exemplar zu senden die Güte haben wollten.
Von Ihnen oft zu hören und Ihnen jeweilig zur Verfügung zu
stehen, falls Sie Rat und Auskunft von mir brauchen, wird mir
jederzeit ein Vergnügen sein.
Mit den besten Grüßen Ihr ergebener
E. Leisching.
Sehen Sie gelegentlich den photographirenden Museumsfreund, dessen
Name u. Adresse mir immer wieder entfällt, so sagen Sie ihm,
bitte, dß ich mich für die von mir gemachte Aufnahme sehr
interessiren würde; ich warte seit dem Sommer darauf.
IV. Plösslgasse 11.
Lieber Herr Kollege,
Meine Schwägerin in Salzburg (Frau Hilda L., Städtisches Museum) hat
den Nachlass meines Bruder's geordnet und mir beiliegende Liste (die
ich mir zurückerbitte) mit dem Ersuchen gesendet, Sie zu fragen, ob das
Öst. Museum das Schabkunstwerk besitzt und wenn nicht, ob es dieses
Buch kaufen möchte? Von den anderen Arbeiten würde sie etwa Gewünschtes
ev. unentgeltlich abgeben. Ich setze voraus daß das Öst. Museum das Werk:
„Figurale Holzplastik” und den einen Band „Sammlung Lanna” längst
besitzt. Ob die Schwägerin Ihren kurz vor meines Bruder's Tod ausgesprochenen
Wunsch nach einem Frei-Exemplare der „Kunstgeschichte Mähren's” erfüllen konnte,
ist mir nicht bekannt.
Herrn Dr. Silber, den Leiter des Salzburger Museum's, habe ich gebeten,
Ihnen seinen in Nr 3/4 1933 der „Salzburger Museumsblätter” ver-
öffentlichten, sehr eingehenden „Nachruf” zu schicken. Wir wären dankbar, wenn
Sie in der Wr. Ztg darüber schreiben und in diesem Falle mir ein Beleg-
exemplar zu senden die Güte haben wollten.
Von Ihnen oft zu hören und Ihnen jeweilig zur Verfügung zu
stehen, falls Sie Rat und Auskunft von mir brauchen, wird mir
jederzeit ein Vergnügen sein.
Mit den besten Grüßen Ihr ergebener
E. Leisching.
Sehen Sie gelegentlich den photographirenden Museumsfreund, dessen
Name u. Adresse mir immer wieder entfällt, so sagen Sie ihm,
bitte, dß ich mich für die von mir gemachte Aufnahme sehr
interessiren würde; ich warte seit dem Sommer darauf.