Loewy, Emanuel: Brief an Adalbert Franz Seligmann. Neuhaus, 6.9.1927
Sie das wieder als Bescheidenheit,
was es aber wirklich nicht ist,
auslegen und bemerken, daß
ich mich nicht dagegen auflehnen
darf, wenn ein heutiger Künst=
ler - und den bewähren Sie
meisterlich auch in diesem Auf=
satz - das Gleiche tut, wie die
von mir eben darum so hoch
gestellten Griechen.
Was mich aber am tiefsten
berührt hat und mich Ihnen
ganz besonders herzlich ver=
pflichtet, ist die persönliche
Wärme, die aus Ihren Worten
spricht. Die so ungewöhnlich
auszeichnende - und nicht erst=
malige - Bekundung dieser
Gesinnung ist mit das wert=