Lorenz, Hans: Brief an Emmerich Prettenhofer. Wien, 9.5.1921
scharf rügte. Die ehrenwerte Gesellschaft
hat nun mich, nachdem sie ihres
Verhaltens wegen von mir und tags
darauf vom dirigierenden Primararzt ihre
Rüffler bekommen und so statt mit der
Entlassung, die ihnen gebührt hätte,
mit einem blauen Auge davongekommen
war, auf Ehrenbeleidigung geklagt, wobei
mir Ausdrücke in den Mund gelegt
werden, die ich gar nicht gebraucht
habe und die Wahrheit überhaupt auf den
Kopf gestellt wird. Der Grund dafür
ist klar; den Frauenzimmern wäre es nie
eingefallen, zu klagen (ganz abgesehen davon,
dass das Substrat für eine Klage fehlte),
aber sie sind von Drahtziehern in der
Organisation, der sie angehören, dazu