Lucka, Emil: Brief an Moritz Necker. Wien, 15.7.1914
sehr willkommen wäre, noch dazu da im September
ein zweites Buch gleichen Umfangs und mit
gewissen Beziehungen zum ersten, „Grenzen der Seele“
erscheint. – ˣ)
Ich fahre am 24. für 4 Wochen nach Tirol,
gerade der Weg auf den Groß-Venediger, wo dieser
Tage 5 Leute erfroren sind, steht auf meinem
Programm, so dass jeder Zeitungsleser meine Partie
jetzt beschrieben finden kann.
Ich wünsche Ihnen einen erfreulichen
Urlaub, gute Gesundheit und gutes Wetter, und
empfehle mich Ihnen
aufs ergebenste
Emil Lucka
ˣ) Das dicke Lob habe ich mich nicht befugt gefühlt, fort-
zustreichen – das bleibt Ihrem Rotstift überlassen!