Wien, 26. I. 1929.
III/1, Arenberggasse 1.
Hochgeehrter Meister,
es drängt mich, Ihnen für die schönen
Stunden, die mir gestern abend durch Ihr
herrliches Werk: der Kuhreigen geschenkt
worden sind, herzlich zu danken. Gerade,
dass man durchs Radio nur die Musik und
den Gesang hört, durch nichts abgelenkt, durch
nichts gestört wird, sich ganz dem Zauber der
Töne hingeben kann, scheint mir der edle
Genuss fast noch erhöht. Ich war aufs Tiefste
erschüttert und zugleich erhoben. Dank!
Diesen Sommer (28.) wäre ich Ihnen beinah
begegnet. Ich wollte Sie mit Hofrat Jüllich
von Oberhessen aus besuchen. Leider hat ein
Nervenchoc, den ich dort erlitt, meinen Besuch
vereitelt. Vielleicht geht's in diesem Jahr.
Nochmals: Dank! Und verehrungsvolle Grüsse
von Ihrer ganz ergebenen Emilie Mataja-
(Emil Marriot.)
III/1, Arenberggasse 1.
Hochgeehrter Meister,
es drängt mich, Ihnen für die schönen
Stunden, die mir gestern abend durch Ihr
herrliches Werk: der Kuhreigen geschenkt
worden sind, herzlich zu danken. Gerade,
dass man durchs Radio nur die Musik und
den Gesang hört, durch nichts abgelenkt, durch
nichts gestört wird, sich ganz dem Zauber der
Töne hingeben kann, scheint mir der edle
Genuss fast noch erhöht. Ich war aufs Tiefste
erschüttert und zugleich erhoben. Dank!
Diesen Sommer (28.) wäre ich Ihnen beinah
begegnet. Ich wollte Sie mit Hofrat Jüllich
von Oberhessen aus besuchen. Leider hat ein
Nervenchoc, den ich dort erlitt, meinen Besuch
vereitelt. Vielleicht geht's in diesem Jahr.
Nochmals: Dank! Und verehrungsvolle Grüsse
von Ihrer ganz ergebenen Emilie Mataja-
(Emil Marriot.)