Millenkovich-Morold, Max von: Brief an Josef Reiter. Wien, 17.1.1922
sondern auch die Glückwün-
sche aller Deiner Freunde feier-
lich zu übermitteln, und ver-
mutlich wird es da auch an
Geschenken und Überraschun-
gen nicht fehlen. Hoffent-
lich wird die Kleinigkeit,
die ich Dir zugedacht
habe, bis dahin fertig.
Du weißt ja, wie saum-
selig und unverläßlich
heutzutage die Geschäfts-
leute sind. Daß es aber
nur eine Kleinigkeit
ist, wird Dich nicht
verstimmen. Mehr als
je muß man heutzutage
die Geber achten; die Gaben
sagen nur noch etwas über
den Säckel des Gebers aus,