Wien, 5. IX. 1914.
Teurer! Aus dem beiliegenden Briefe
an Weckbecker und aus einem gleichlautenden
an Hussarek, der mir auch zur Einsicht zukam,
ist zu entnehmen, dass diese beiden Gönner ihr
Wort gehalten haben und dass Gregor ihnen
in demselben trockenen Geschäftston schreibt
wie uns. Dieser Ton wird uns aber nicht be-
irren. Die Gönnerschaft (es kommen noch An-
tropp und die Stubenberg dazu) wird schon ihre
Wirkung haben, zum mindesten, dass Gregor
die Sache nicht liegen lässt. Jetzt handelt
es sich nur darum, den Klavierauszug zu
beschaffen. Hast Du an Seebach und an
Püringer geschrieben? Gib Nachricht und
tu alles Mögliche und Zweckmässige! In
der nächsten Sprechstunde Gregors machen
wir ihm jedenfalls einen Besuch.
Innigst
Max
Teurer! Aus dem beiliegenden Briefe
an Weckbecker und aus einem gleichlautenden
an Hussarek, der mir auch zur Einsicht zukam,
ist zu entnehmen, dass diese beiden Gönner ihr
Wort gehalten haben und dass Gregor ihnen
in demselben trockenen Geschäftston schreibt
wie uns. Dieser Ton wird uns aber nicht be-
irren. Die Gönnerschaft (es kommen noch An-
tropp und die Stubenberg dazu) wird schon ihre
Wirkung haben, zum mindesten, dass Gregor
die Sache nicht liegen lässt. Jetzt handelt
es sich nur darum, den Klavierauszug zu
beschaffen. Hast Du an Seebach und an
Püringer geschrieben? Gib Nachricht und
tu alles Mögliche und Zweckmässige! In
der nächsten Sprechstunde Gregors machen
wir ihm jedenfalls einen Besuch.
Innigst
Max