Bild mit einigen handschriftlichen Zeilen zu übersenden, und be-
dauere nur, dass ich Ihnen im Augenblicke nichts Besseres und Wert-
volleres, etwa ein grösseres Bild, ein von mir verfasstes Buch,
widmen kann, da ich ja gar nicht weiss, wie sich Ihr Stammtisch
zusammensetzt und in welcher Form er tagt und auch gemeinsame An-
denken aufbewahrt. Eben dazu wäre die persönliche Fühlungnahme
besonders erwünscht und vielleicht, so hoffe ich, wird es auch im
Jannuar nächsten Jahres gelingen. In diesem Monate pflege ich
nämlich , anschliessend an die Vorstandssitzung des Deutschen
Sprachvereines in Berlin, meine Vortragsreisen zu machen. Heuer
ist die Sitzung im letzten Augenblick entfallen. Dafür nehme ich
an der Hauptversammlung des Vereines teil, die zu Pfingsten in
Halle stattfindet. Bei dieser Gelegenheit werde ich wahrschein -
lich auch einen Vortrag in Braunschweig halten. Damit wäre nun
allerdings der grösste Teil des weiten Weges, der von Wien nach
Hamburg führt, bereits zurückgelegt und von diesem Standpunkt,
was Zeit und Geld betrifft, liesse sich also auch eine Veran -
staltung in Hamburg in Aussicht nehmen. Aber die Jahres=Zeit, Ende Mai,
ist wohl nicht dafür günstig. Ich bitte Sie, mir einen Rat zu ge-
ben und mir namentlich auch zu sagen , welche Vereine oder
Stellen für den Vortrag eines Oesterreichers über österreichi-
sche Kunst und Kultur - der Gegenstand müsste natürlich verein-
bart werden - in Betracht kämen. Für den Jannuar denke ich an
den Hamburger Zweig des Deutschen Sprachvereines, der aber na -
türlich unmittelbar nach der Hauptversammlung nicht in Frage kommt.
dauere nur, dass ich Ihnen im Augenblicke nichts Besseres und Wert-
volleres, etwa ein grösseres Bild, ein von mir verfasstes Buch,
widmen kann, da ich ja gar nicht weiss, wie sich Ihr Stammtisch
zusammensetzt und in welcher Form er tagt und auch gemeinsame An-
denken aufbewahrt. Eben dazu wäre die persönliche Fühlungnahme
besonders erwünscht und vielleicht, so hoffe ich, wird es auch im
Jannuar nächsten Jahres gelingen. In diesem Monate pflege ich
nämlich , anschliessend an die Vorstandssitzung des Deutschen
Sprachvereines in Berlin, meine Vortragsreisen zu machen. Heuer
ist die Sitzung im letzten Augenblick entfallen. Dafür nehme ich
an der Hauptversammlung des Vereines teil, die zu Pfingsten in
Halle stattfindet. Bei dieser Gelegenheit werde ich wahrschein -
lich auch einen Vortrag in Braunschweig halten. Damit wäre nun
allerdings der grösste Teil des weiten Weges, der von Wien nach
Hamburg führt, bereits zurückgelegt und von diesem Standpunkt,
was Zeit und Geld betrifft, liesse sich also auch eine Veran -
staltung in Hamburg in Aussicht nehmen. Aber die Jahres=Zeit, Ende Mai,
ist wohl nicht dafür günstig. Ich bitte Sie, mir einen Rat zu ge-
ben und mir namentlich auch zu sagen , welche Vereine oder
Stellen für den Vortrag eines Oesterreichers über österreichi-
sche Kunst und Kultur - der Gegenstand müsste natürlich verein-
bart werden - in Betracht kämen. Für den Jannuar denke ich an
den Hamburger Zweig des Deutschen Sprachvereines, der aber na -
türlich unmittelbar nach der Hauptversammlung nicht in Frage kommt.