Natter, Ottilie: Brief an Maia von Kralik. Gmunden, 20.3.1915
verflossenen Herbst so unverändert
in alter Frische wiedersah. Mit
der Klavierspielerin Frl. Marie
Prentner und ihrer Schwester der
Bildhauerin, die diesen Winter
hier verleben, spreche ich öfters
von Fräulein Mathilde, die die
Damen kennen und schätzen.
Seien Sie mit Ihrem ver=
ehrten Gatten insbesonders
herzlichst gegrüßt
von Ihrer alten
getreuen Freundin
Ottilie Natter