Wien, 20/XI. 23.
Lieber Herr Rochowanski! Herzlichen Dank
für Ihren eigenartigen, temperamentvollen Beitrag, der
mir sehr gut gefallen hat. I[c]h habe mir nur noch erlaubt,
ein paar günstige Worte über Bartóks Pantomimenmusik u.
einen abfälligen Satz über Guy u. v. Duren einzuschalten,
worin ich ja mit Ihren Anschauungen übereinstimme. Sehr
freut es mich, daß ich auch v. der N. Impekoven keinen
andern Eindruck empfing als Ihr geschultes Auge: Viel
Geschrei u. wenig Wolle. Ihr weitaufgerissener Blick ward
mir geradezu unangenehm (wie der einer Irrsinnigen). Hüb-
sches bot auch die [Thule Dita Tender], der ich bei der Besprech[un]g
der am nächsten Montag stattfindenden „Iphigenie in Aulis”
Aufführg. kurz gedenken werde. Der Termin für die nächste
Nummer wird 20. Dezember sein. I[c]h hoffe, Sie mittler=
weile irgendwo wiederzusehen. Bei Salmhofer war
ich nicht, weil mir die „Symphonia“ keine Referatskar=
Lieber Herr Rochowanski! Herzlichen Dank
für Ihren eigenartigen, temperamentvollen Beitrag, der
mir sehr gut gefallen hat. I[c]h habe mir nur noch erlaubt,
ein paar günstige Worte über Bartóks Pantomimenmusik u.
einen abfälligen Satz über Guy u. v. Duren einzuschalten,
worin ich ja mit Ihren Anschauungen übereinstimme. Sehr
freut es mich, daß ich auch v. der N. Impekoven keinen
andern Eindruck empfing als Ihr geschultes Auge: Viel
Geschrei u. wenig Wolle. Ihr weitaufgerissener Blick ward
mir geradezu unangenehm (wie der einer Irrsinnigen). Hüb-
sches bot auch die [Thule Dita Tender], der ich bei der Besprech[un]g
der am nächsten Montag stattfindenden „Iphigenie in Aulis”
Aufführg. kurz gedenken werde. Der Termin für die nächste
Nummer wird 20. Dezember sein. I[c]h hoffe, Sie mittler=
weile irgendwo wiederzusehen. Bei Salmhofer war
ich nicht, weil mir die „Symphonia“ keine Referatskar=