28/IX. 1916.
Lieber Freund:
anbei die Abweisung des Stückes
durch das d. V. Machen Sie sich, so wie
ich nichts daraus. Das ist schon großen
Dichtern mit später anerkannten Stücken
passiert. Übrigens sehen Sie aus dem
Briefe, was mein Name schon bedeutet
und daß die Leute einmal gerne etwas
von mir bringen werden, wenn es ein=
nen Kassenerfolg voraussetzt. Ich
werde das Stück jetzt nach Graz senden.
Der Lector vom Verlag Strache ist sehr für
die Annahme der Jiddischen Gedichte,
muß aber die Einwilligung seines
Chefs bekommen. Auch hängt die
Annahme von der Papierbereitschaft
ab, denn er will es noch vor Weih=
nachten herausbringen. Hoffentlich erfahr
ich näheres heute abends. Dann bekommen
sie sofort Nachricht. Den Jüddischen Kalen=
der habe ich noch nicht bekommen und
wäre ich Ihnen für einen Stupper
an die Redaction dankbar. Von mein
er Frau die herzlichen Grüße an Sie
Lieber Freund:
anbei die Abweisung des Stückes
durch das d. V. Machen Sie sich, so wie
ich nichts daraus. Das ist schon großen
Dichtern mit später anerkannten Stücken
passiert. Übrigens sehen Sie aus dem
Briefe, was mein Name schon bedeutet
und daß die Leute einmal gerne etwas
von mir bringen werden, wenn es ein=
nen Kassenerfolg voraussetzt. Ich
werde das Stück jetzt nach Graz senden.
Der Lector vom Verlag Strache ist sehr für
die Annahme der Jiddischen Gedichte,
muß aber die Einwilligung seines
Chefs bekommen. Auch hängt die
Annahme von der Papierbereitschaft
ab, denn er will es noch vor Weih=
nachten herausbringen. Hoffentlich erfahr
ich näheres heute abends. Dann bekommen
sie sofort Nachricht. Den Jüddischen Kalen=
der habe ich noch nicht bekommen und
wäre ich Ihnen für einen Stupper
an die Redaction dankbar. Von mein
er Frau die herzlichen Grüße an Sie