[Andere Hand, Bleistift:] Dr Ofner
Wien den 7. Mai 1914
Herren Gebrüder Suschitzky
Buchhandlung in Wien!
Ich habe nun mit Reissner in der Ange=
legenheit „Allgemeine Nährpflicht“
korrespondiert.
Der Stand der Dinge ist folgender:
Zur Zeit der Abrechnung im Juli
d. J. werden ungefähr 750 Ex. (von
den gedruckten 1040) vorräthig sein.
Ich habe in der Sache noch M. 1600
stecken u. Reißner würde M. 300
Entschädigung (seines späteren Ge=
winnantheils, M. 2.50 pro Ex.) ver=
langen. Demnach müßten M. 1900
erst durch Verkauf von x Exenpl.
hereingebracht worden sein, bevor
an einen Gewinn Ihrer= u. meiner=
seits, gedacht werden kann.
Von diesen Daten mußten wir
in unseren Vereinbarungen aus=
gehn. Was stellen Sie sich nun
vor? Ihren werthen Nachrichten
gerne entgegensehend,
zeichne ich hochachtungsvoll
Josef Popper
Wien den 7. Mai 1914
Herren Gebrüder Suschitzky
Buchhandlung in Wien!
Ich habe nun mit Reissner in der Ange=
legenheit „Allgemeine Nährpflicht“
korrespondiert.
Der Stand der Dinge ist folgender:
Zur Zeit der Abrechnung im Juli
d. J. werden ungefähr 750 Ex. (von
den gedruckten 1040) vorräthig sein.
Ich habe in der Sache noch M. 1600
stecken u. Reißner würde M. 300
Entschädigung (seines späteren Ge=
winnantheils, M. 2.50 pro Ex.) ver=
langen. Demnach müßten M. 1900
erst durch Verkauf von x Exenpl.
hereingebracht worden sein, bevor
an einen Gewinn Ihrer= u. meiner=
seits, gedacht werden kann.
Von diesen Daten mußten wir
in unseren Vereinbarungen aus=
gehn. Was stellen Sie sich nun
vor? Ihren werthen Nachrichten
gerne entgegensehend,
zeichne ich hochachtungsvoll
Josef Popper