Wien, 13. März 1934
Verehrte Frau Hainisch!
Ihr Brief hat mich unendlich
glücklich gemacht. Er bestätigt, wie recht
ich immer hatte, in den Menschen Gutes
zu vermuten.
Dass Sie krank sind, bedaure ich
aufrichtig, denn ich bin überzeugt, dass
Sie mich sonst sicher besuchen würden.
Ich bin seit 31. Jänner ununterbrochen
auf der Radiumabteilung von Prof.
Schönbauer und dürfte in einer Woche
etwa vorläufig entlassen werden.
Schon vorher war ich eine Woche hier
und vor Weihnachten ebenso lange auf
der Gersthofer Klinik des Prof. Nowak.
Vor diesem Zustand hatte ich monate-
lang mit einer Nervenlähmung der
linken Gesichtshälfte zu tun.
Ich sage Ihnen dies, damit Sie
wissen, wie unbeteiligt ich an den
traurigen Februarereignissen war.
Verehrte Frau Hainisch!
Ihr Brief hat mich unendlich
glücklich gemacht. Er bestätigt, wie recht
ich immer hatte, in den Menschen Gutes
zu vermuten.
Dass Sie krank sind, bedaure ich
aufrichtig, denn ich bin überzeugt, dass
Sie mich sonst sicher besuchen würden.
Ich bin seit 31. Jänner ununterbrochen
auf der Radiumabteilung von Prof.
Schönbauer und dürfte in einer Woche
etwa vorläufig entlassen werden.
Schon vorher war ich eine Woche hier
und vor Weihnachten ebenso lange auf
der Gersthofer Klinik des Prof. Nowak.
Vor diesem Zustand hatte ich monate-
lang mit einer Nervenlähmung der
linken Gesichtshälfte zu tun.
Ich sage Ihnen dies, damit Sie
wissen, wie unbeteiligt ich an den
traurigen Februarereignissen war.