Wien 17. Nov. 1932
Verehrter Herr Studienrat!
Verzeihen Sie, daß ich Ihren Brief
vom 26. Okt. nicht früher beant-
wortet habe. Es iwar nur die viel-
fache Inanspruchnahme mit allen mög-
lichen Dingen und mit dringlicher Arbeit, die
mich verhinderte. Sie dürfen ja nicht
glauben, daß mich etwa Ihre Mittei-
lungen über Ihren Schritt bei dem Ku-
ratorium der Wissenschaftshilfe verstimmt
hätten. Ich war ja überrascht davon,
aber Sie haben Ihr Ansuchen in so loyaler
und aufrichtiger Weise mit dem Hinweis
auf mein Abraten eingeleitet, und haben
Verehrter Herr Studienrat!
Verzeihen Sie, daß ich Ihren Brief
vom 26. Okt. nicht früher beant-
wortet habe. Es iwar nur die viel-
fache Inanspruchnahme mit allen mög-
lichen Dingen und mit dringlicher Arbeit, die
mich verhinderte. Sie dürfen ja nicht
glauben, daß mich etwa Ihre Mittei-
lungen über Ihren Schritt bei dem Ku-
ratorium der Wissenschaftshilfe verstimmt
hätten. Ich war ja überrascht davon,
aber Sie haben Ihr Ansuchen in so loyaler
und aufrichtiger Weise mit dem Hinweis
auf mein Abraten eingeleitet, und haben