Wien 30. Jan. 1933
Verehrter Herr Studienrat!
Ich beeile mich Ihren heute erhal-
tenen Brief vom 27. Jan. zu beantworten.
Vor allem möchte ich Ihnen meine und
meiner Frau innigste Teilnahme aus-
sprechen anläßlich des schmerzlichen Ver-
lustes, der Sie so jäh betroffen hat. Das
war wohl eine traurige Heimkehr,
und eine traurige Pflicht, die Sie dann
zu erfüllen hatten. Den Vater zu ver-
lieren ist schwer und bedeutet eine
[sch]merzliche Lücke, auch wenn man selbst
längt schon selbständig im Leben steht. Um
so mehr wünsche ich von Herzen, daß Ihre
Verehrter Herr Studienrat!
Ich beeile mich Ihren heute erhal-
tenen Brief vom 27. Jan. zu beantworten.
Vor allem möchte ich Ihnen meine und
meiner Frau innigste Teilnahme aus-
sprechen anläßlich des schmerzlichen Ver-
lustes, der Sie so jäh betroffen hat. Das
war wohl eine traurige Heimkehr,
und eine traurige Pflicht, die Sie dann
zu erfüllen hatten. Den Vater zu ver-
lieren ist schwer und bedeutet eine
[sch]merzliche Lücke, auch wenn man selbst
längt schon selbständig im Leben steht. Um
so mehr wünsche ich von Herzen, daß Ihre