DR. JOSEF REDLICH
WIEN, 2. 3. 919.
XIX/2 ARMBRUSTERGASSE 15.
Hochverehrter Herr Direktor,
Ich bitte Sie zugleich mit meinem herzlichsten
Danke für Ihre so grosse Liebenswürdigkeit auch meine
wärmsten Glückwünsche zu empfangen zu der gewaltigen
künstlerischen Leistung, die das Operntheater gestern
Abends unter Ihrer meisterlichen Führung erbracht
hat. Sie, hochverehrter Herr Direktor, haben von dem
gestrigen Abende das Gefühl der grossen und so seltenen
That heimbringen müssen: dass einem edlen und
hohen Künstlerthum, wie Pfitzners ganzes Schaffen
es verkörpert, durch Künstlergeist und
WIEN, 2. 3. 919.
XIX/2 ARMBRUSTERGASSE 15.
Hochverehrter Herr Direktor,
Ich bitte Sie zugleich mit meinem herzlichsten
Danke für Ihre so grosse Liebenswürdigkeit auch meine
wärmsten Glückwünsche zu empfangen zu der gewaltigen
künstlerischen Leistung, die das Operntheater gestern
Abends unter Ihrer meisterlichen Führung erbracht
hat. Sie, hochverehrter Herr Direktor, haben von dem
gestrigen Abende das Gefühl der grossen und so seltenen
That heimbringen müssen: dass einem edlen und
hohen Künstlerthum, wie Pfitzners ganzes Schaffen
es verkörpert, durch Künstlergeist und