Wien 6. März 1915.
Mein liebster Max!
Nun scheint sich also des lieben, guten, armen
Vaters Schicksal erfüllen zu wollen. Möge dem edlen
Dulder ein mildes Ende beschieden sein; er hat es durch
ein ganzes Leben voller Leiden verdient. Bald wird
er jene selige Ruhe genießen, die am Ende doch das
einzig Erstrebenswerte unseres mit so vielem
Aufwand begonnenen Lebenskampfes ist.
Grüße mir den teuren, edlen Mann, wenn
er noch so viel auf Erden ist, um einen
irdischen Gruß empfangen zu können und bitte
ihn auch für mich um ein Endchen seines väterlichen
Segens!
Mein liebster Max!
Nun scheint sich also des lieben, guten, armen
Vaters Schicksal erfüllen zu wollen. Möge dem edlen
Dulder ein mildes Ende beschieden sein; er hat es durch
ein ganzes Leben voller Leiden verdient. Bald wird
er jene selige Ruhe genießen, die am Ende doch das
einzig Erstrebenswerte unseres mit so vielem
Aufwand begonnenen Lebenskampfes ist.
Grüße mir den teuren, edlen Mann, wenn
er noch so viel auf Erden ist, um einen
irdischen Gruß empfangen zu können und bitte
ihn auch für mich um ein Endchen seines väterlichen
Segens!