Wien 1. März 1914.
Liebster Max!
Laß Dir hiemit zum Geburtstage
alles Schönste und Beste wünschen, was das
Leben unsereinem zu geben vermag. Die
Jahre schwinden dahin und bringen wenig
von dem Erhofften und Ersehnten; dafür
aber vielleicht doch auch manches Unver=
mutete und Unerwartete. Möge es in
Zukunft nur nicht schlechter werden! Dann
ist ja zum Aushalten.
Von Dreizehnlinden habe ich
keine Karte bekommen. Ich glaube, daß ich
trotz Requiem die Liebe dieser Leute nicht
genieße, die Hrn. Habels gewiß nicht. Sie
spürens doch, daß mein Glaubensbekenntnis
nicht das ihre ist.
Liebster Max!
Laß Dir hiemit zum Geburtstage
alles Schönste und Beste wünschen, was das
Leben unsereinem zu geben vermag. Die
Jahre schwinden dahin und bringen wenig
von dem Erhofften und Ersehnten; dafür
aber vielleicht doch auch manches Unver=
mutete und Unerwartete. Möge es in
Zukunft nur nicht schlechter werden! Dann
ist ja zum Aushalten.
Von Dreizehnlinden habe ich
keine Karte bekommen. Ich glaube, daß ich
trotz Requiem die Liebe dieser Leute nicht
genieße, die Hrn. Habels gewiß nicht. Sie
spürens doch, daß mein Glaubensbekenntnis
nicht das ihre ist.