Sehr geehrter Herr Doktor!
Der entscheidenste und weitest wirkende Entschluß im Laufe meines Lebens
war jedenfalls der, Musiker u. z. Komponist zu werden.
Dieser Entschluß kam ohne inneres Ringen zustande.
Ich war damals 21 Jahre alt und studierte Jura in Graz. Meine eigentliche
Hauptbeschäftigung aber war: Komponieren und Sichamüsieren. Da ich
kriegsdienstuntauglich erklärt war, hatte mich mein Vater für die politische
Beamtenlaufbahn bestimmt. Als junger Kavalier in den Tag hineinlebend
und das Leben als eine Vergnügungsanstalt betrachtend - ich war erblich sehr
belastet - dachte ich gar nicht daran, daß es auch andere Berufe geben könnte.
Nur eines war mir klar: Die Juristerei war zum Kotzen und ich war
überhaupt stinkfaul. Mein Vater der als alter General ein sehr scharfer
Beobachter war, merkte das alles sehr bald und eines schönen Tages,
wahrscheinlich auch beeinflußt durch meinen Kompositionslehrer, (Dr. Meÿer-Remÿ),
der damals in Graz für eine Autorität galt, überraschte er mich mit den Worten:
”Weißt du was? Häng die Jurisprudenz an den Nagel und werde Komponist.„
Der entscheidenste und weitest wirkende Entschluß im Laufe meines Lebens
war jedenfalls der, Musiker u. z. Komponist zu werden.
Dieser Entschluß kam ohne inneres Ringen zustande.
Ich war damals 21 Jahre alt und studierte Jura in Graz. Meine eigentliche
Hauptbeschäftigung aber war: Komponieren und Sichamüsieren. Da ich
kriegsdienstuntauglich erklärt war, hatte mich mein Vater für die politische
Beamtenlaufbahn bestimmt. Als junger Kavalier in den Tag hineinlebend
und das Leben als eine Vergnügungsanstalt betrachtend - ich war erblich sehr
belastet - dachte ich gar nicht daran, daß es auch andere Berufe geben könnte.
Nur eines war mir klar: Die Juristerei war zum Kotzen und ich war
überhaupt stinkfaul. Mein Vater der als alter General ein sehr scharfer
Beobachter war, merkte das alles sehr bald und eines schönen Tages,
wahrscheinlich auch beeinflußt durch meinen Kompositionslehrer, (Dr. Meÿer-Remÿ),
der damals in Graz für eine Autorität galt, überraschte er mich mit den Worten:
”Weißt du was? Häng die Jurisprudenz an den Nagel und werde Komponist.„