Richter, Helene: Brief an Marie von Ebner-Eschenbach. o.O., 29.8.1914
muth des unmittelbaren Zweckes ihrer
Bethätigung hinweg. Man denkt nicht
mehr an das Leid u. die persönlichen
Opfer des Einzelnen, sondern nur
an den Schatz, der der Allgemeinheit
errungen wird. Ein erhöhter Pulsschlag
belebt uns alle; was immer die grosse Zeit
auch von uns fordern mag, sie find-
det uns dankbar, dass wir sie erleben
durften.
In der Ueberzeugung, dass wir die
Sympathie Ihrer edlen warmfühlenden