Rodler von Roithberg, Josef: Brief an Lucia Fries-Skene. o.O., 15.2.1917
Alles überragen, darum sollte aber
auch der Himmel oder die Vorsehung
nicht voreilig zerstören, was die Natur
zu solcher Vollkommenheit aufgebaut
hatte. - Bei dem Gedanken, daß
dieser sprühende Geist nunmehr Nichts
sein soll, könnte man verzweifeln.
Es ist Alles so rasch gegangen,
daß ich heute noch wie betäubt bin.
Der Gedanke, daß ich dem Schicksal
dankbar sein müsse, nahezu 4 Jahre
an der Seite[r] dieses Großen gelebt
zu haben, ist doch nur ein schwacher
Trost.
Ich danke Euer Excellenz herzlichst
für die liebenswürdige Aufforderung
einmal nach Triest zu kommen,
ich werde es recht gerne einmal