Dr. Peter Rosegger
Graz. 29. I. 1914.
Lieber Freund!
Du hast eben meinen Brief von gestern
erhalten. Zur Vermeidung von Miß=
verständnissen muß derselbe an ein
par Stellen modifiziert werden, ohne
natürlich den Sinn zu ändern. Even=
tuel ergänze ich ihn mit einigen in=
teressanten Daten, die ich eben erfahren
habe. Sei demnach so gut, den Brief mir
zurückzuschicken. Es ist das nötig, weil ich
weiß, daß Du Dir dergleichen Papierwerk
aufhebst.
Dein
Rosegger
NB.: Dieser Brief bezieht sich auf einen am
28. Jänner 1914 an mich geschriebenen Brief
Roseggers (Entrüstung über die Begleiterscheinun-
gen der Grazer Uraufführung der Oper „Litum-
lei“ seines Sohnes Sepp). Ich gab diesen Brief
auf obigen Wunsch Roseggers ihm zurück (ohne
zuvor eine Abschrit davon genommen zu ha-
ben) u. dafür schrieb er mir den Brief vom
30. Jänner 1914.
Dr. Wilh. Kienzl.
Graz. 29. I. 1914.
Lieber Freund!
Du hast eben meinen Brief von gestern
erhalten. Zur Vermeidung von Miß=
verständnissen muß derselbe an ein
par Stellen modifiziert werden, ohne
natürlich den Sinn zu ändern. Even=
tuel ergänze ich ihn mit einigen in=
teressanten Daten, die ich eben erfahren
habe. Sei demnach so gut, den Brief mir
zurückzuschicken. Es ist das nötig, weil ich
weiß, daß Du Dir dergleichen Papierwerk
aufhebst.
Dein
Rosegger
NB.: Dieser Brief bezieht sich auf einen am
28. Jänner 1914 an mich geschriebenen Brief
Roseggers (Entrüstung über die Begleiterscheinun-
gen der Grazer Uraufführung der Oper „Litum-
lei“ seines Sohnes Sepp). Ich gab diesen Brief
auf obigen Wunsch Roseggers ihm zurück (ohne
zuvor eine Abschrit davon genommen zu ha-
ben) u. dafür schrieb er mir den Brief vom
30. Jänner 1914.
Dr. Wilh. Kienzl.