Dr. Peter Rosegger
Graz.
19. I. 1916.
Lieber Freund!
Wüßte ich, daß Deine Mama
mein Ich mir nähme, um
das ihrige mir zu geben -
unter allen Umständen käme
ich hin. Aber ich muß das
meine behalten, mit ihm haus=
halten, so lange es möglich. Wol
gehe ich jeden Tag eine halbe
Stunde aus, aber welche Mü=
digkeit u. welches Glück, dann
wieder in der Stube zu sein!
Zu Hause fühle ich mich manchmal
beinahe gesund, aber anderswo,
u. schon gar in irgendwie
erregender Umgebung
Graz.
19. I. 1916.
Lieber Freund!
Wüßte ich, daß Deine Mama
mein Ich mir nähme, um
das ihrige mir zu geben -
unter allen Umständen käme
ich hin. Aber ich muß das
meine behalten, mit ihm haus=
halten, so lange es möglich. Wol
gehe ich jeden Tag eine halbe
Stunde aus, aber welche Mü=
digkeit u. welches Glück, dann
wieder in der Stube zu sein!
Zu Hause fühle ich mich manchmal
beinahe gesund, aber anderswo,
u. schon gar in irgendwie
erregender Umgebung