Dr. Peter Rosegger
Graz. 10. Nov. 1914.
Lieber Freund!
Obschon bei Dir für das Testamentmachen [in Bleistift:] x)
auch später noch Zeit gewesen wäre,
freut es mich doch, daß Du dabei mich
so großmütig bedacht hast. Da ich
aber auf Dein seliges Ableben nicht
warten kann, sondern meinen
Teil vorwegs haben will, so
bitte ich Dich, morgen Mittwoch
mir den Text vorzulesen, etwa
zwischen 3 und 4 Uhr. Später
kommen gern Besuche.
Auf Wiedersehen!
R.
[in Bleistift:]
x) Anspielung auf den TItel der „musikalischen
Komödie″ in 2 Aufzügen „Das Testament″, an der
Kienzl damals arbeitete
Graz. 10. Nov. 1914.
Lieber Freund!
Obschon bei Dir für das Testamentmachen [in Bleistift:] x)
auch später noch Zeit gewesen wäre,
freut es mich doch, daß Du dabei mich
so großmütig bedacht hast. Da ich
aber auf Dein seliges Ableben nicht
warten kann, sondern meinen
Teil vorwegs haben will, so
bitte ich Dich, morgen Mittwoch
mir den Text vorzulesen, etwa
zwischen 3 und 4 Uhr. Später
kommen gern Besuche.
Auf Wiedersehen!
R.
[in Bleistift:]
x) Anspielung auf den TItel der „musikalischen
Komödie″ in 2 Aufzügen „Das Testament″, an der
Kienzl damals arbeitete