Rosegger, Peter: Brief an Wilhelm Kienzl. Graz, 26.2.1918
u. lasse es nicht allzulange anstehen.
Wenn mein Zustand sich nicht ändert,
will ich schon anfangs Mai aufs Land,
um der Qual des Staubes, der
Gefangenschaft, des Kriegslärmes zu
entgehen. Wird mir besser, so
will ich den Mai noch in Graz zubringen.
Grüsse mir in Wien alle, die Dich lieb
haben u. sei von mir u. den Meinen
herzlich gegrüßt.
Dein alter
Peter Rosegger
Deine Wiener Adresse habe ich also
erst heute erfahren können.