Wien, 16. März 14
Hochverehrter Herr,
wollen Sie es mir freundlichst erlauben, dass ich Ihnen
für die gütigen Worte der Anerkennung, die Sie meiner Komödie, und über
sie hinaus, mir selbst gewidmet haben, auf das Herzlichste danke. Ich
vermute freilich, dass Sie solchen Dank mit einer Handbewegung abwehren;
gleichwol ist es mir ein aufrichtiges Müssen, ihn auszusprechen. Denn die
Worte eines Mannes, den ich Zeit meines Lebens gewohnt bin, als einen Meister
zu verehren, bedeuten für mich so sehr viel, sind mir so sehr eine Auszeich-
nung und ein Ansporn, dass ich sie unmöglich hinnehmen kann, ohne
wenigstens den Versuch zu wagen, mit diesen Zeilen meine freudige Dank-
barkeit zu bezeigen.
In aufrichtiger Verehrung
Ihr sehr ergebener
Felix Salten
Hochverehrter Herr,
wollen Sie es mir freundlichst erlauben, dass ich Ihnen
für die gütigen Worte der Anerkennung, die Sie meiner Komödie, und über
sie hinaus, mir selbst gewidmet haben, auf das Herzlichste danke. Ich
vermute freilich, dass Sie solchen Dank mit einer Handbewegung abwehren;
gleichwol ist es mir ein aufrichtiges Müssen, ihn auszusprechen. Denn die
Worte eines Mannes, den ich Zeit meines Lebens gewohnt bin, als einen Meister
zu verehren, bedeuten für mich so sehr viel, sind mir so sehr eine Auszeich-
nung und ein Ansporn, dass ich sie unmöglich hinnehmen kann, ohne
wenigstens den Versuch zu wagen, mit diesen Zeilen meine freudige Dank-
barkeit zu bezeigen.
In aufrichtiger Verehrung
Ihr sehr ergebener
Felix Salten