Graz. Nibelungeng. 8. 30. Juni 1919.
Sehr geehrter Herr Dr.!
Meinen herzlichen Dank zur freundlichen Beglückwünschung anläßlich des etwas ominösen
Siebzigers, der Gott weiß durch wessen Ausschnüffelung in die Zeitungen gekommen ist und
mir nun Schererei veranlaßt mehr als mir lieb ist. -
Mein Aufsatz über „das Postbüchel” (es handelt sich hauptsächlich über die ersten in Steiermark,
vielleicht aber ist dabei auch Wien berührt) erschien in der Grazer Tagespost Jahrg. 1910 No 360 Feuill.
Sie können sich denken wie bitter für mich die Unterbrechung des Druckes meiner Gräffer Aus-
gabe seit so vielen Monaten ist. Nun drucken wir daran schon den ganzen Krieg hindurch
freilich mit großen Pausen, jetzt tritt aber plötzlich diese entsetzliche Stockung ein.
Von Herrn G. Gugitz habe ich auch das Jahr hindurch nichts vernommen, von ihm weder
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Sehr geehrter Herr Dr.!
Meinen herzlichen Dank zur freundlichen Beglückwünschung anläßlich des etwas ominösen
Siebzigers, der Gott weiß durch wessen Ausschnüffelung in die Zeitungen gekommen ist und
mir nun Schererei veranlaßt mehr als mir lieb ist. -
Mein Aufsatz über „das Postbüchel” (es handelt sich hauptsächlich über die ersten in Steiermark,
vielleicht aber ist dabei auch Wien berührt) erschien in der Grazer Tagespost Jahrg. 1910 No 360 Feuill.
Sie können sich denken wie bitter für mich die Unterbrechung des Druckes meiner Gräffer Aus-
gabe seit so vielen Monaten ist. Nun drucken wir daran schon den ganzen Krieg hindurch
freilich mit großen Pausen, jetzt tritt aber plötzlich diese entsetzliche Stockung ein.
Von Herrn G. Gugitz habe ich auch das Jahr hindurch nichts vernommen, von ihm weder
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