Dr. Arthur Schnitzler
Wien XVIII.Sternwartestrasse 71
19.4.1918.
Verehrtester Herr Felix Braun.
Aus meinem Telegramm entnehmen Sie,
,dass meine Angelegenheit mit Fischer noch
immer in Schwebe ist. Es wäre immerhin doch
sehr möglich,dass er sich das nötige Papier
sowohl für meine alten als für meine neuen Sa_
chen verschafft; und bei meinen persönlichen
und geschäftlichen Beziehungen zu ihm schiene
es mir in keinem Sinne richtig,anderswo anzu_
knüpfen,ehe ganz zwingende Gründe hiezu vorlie_
gen.Darum ist es mir auch nicht möglich Ihnen irgend
welche Vorschläge zu machen,sondern ich will
mich vorläufig damit begnügen, einige Anfra-
gen an Sie zu stellen,durch deren rasche Be_
antwortung Sie mich sehr verpflichten würden.
Innerhalb welcher Zeit und in wieviel
Auflagen (zu tausend Exemplaren) könnte der
Verlag Müller eine neue Novelle (Ausdehnung
Wien XVIII.Sternwartestrasse 71
19.4.1918.
Verehrtester Herr Felix Braun.
Aus meinem Telegramm entnehmen Sie,
,dass meine Angelegenheit mit Fischer noch
immer in Schwebe ist. Es wäre immerhin doch
sehr möglich,dass er sich das nötige Papier
sowohl für meine alten als für meine neuen Sa_
chen verschafft; und bei meinen persönlichen
und geschäftlichen Beziehungen zu ihm schiene
es mir in keinem Sinne richtig,anderswo anzu_
knüpfen,ehe ganz zwingende Gründe hiezu vorlie_
gen.Darum ist es mir auch nicht möglich Ihnen irgend
welche Vorschläge zu machen,sondern ich will
mich vorläufig damit begnügen, einige Anfra-
gen an Sie zu stellen,durch deren rasche Be_
antwortung Sie mich sehr verpflichten würden.
Innerhalb welcher Zeit und in wieviel
Auflagen (zu tausend Exemplaren) könnte der
Verlag Müller eine neue Novelle (Ausdehnung