Lieber Herr Polnauer, ich kann Ihnen nicht verhehlen, dass zwischen der An=
gabe Ihres Briefes ud. Ihrer Karte ein wesenlicher Unterschied besteht. Dort
schreiben Sie (am 28.) dass Sie meinen Brief bekommen haben (woher wussten
Sie auch sonst, dass ich Wein will?) hier bestreiten Sie den Empfang eines Briefes! Dort
schreiben Sie von 3 Flaschen à 0.7 Liter, die Sie („Ich habe [Imperfektum) die Sendung
selbst besorgt”) als Sperrgut aufgegeben haben, hier schreiben Sie, als ob Sie nie etwas an=
deres gesagt hätten, von 2 Flaschen. Ferner: ich schrieb ausdrücklich und bat Sie wörtlich
zu befolgen 1) 2 Liter à 1.60 und 2) wenns mehr kostet, sollten Sie es aus=
legen (denn bei 2 Flaschen lohnt es ja nicht)! Und ohne sich darum zu kümmern,
senden Sie bloß 1,40 Liter. Seien Sie nicht bös, es ist gewiss hässlich von
mir, dass ich Ihnen Vorwürfe mache, wenn Sie mir eine Gefälligkeit tun,
aber ich kann nicht anders; denn das ist keine Gefälligkeit, wenn man
etwas so unordentlich macht. Ich sehe daraus, dass Sie - (was ich stets ver=
mutet habe) gar nicht einmal genau lesen, was ich schreibe. Denn sonst
hätten Sie eine so einfache Bitte genau erfüllen müssen. Ich kann mir
nicht helfen, ich danke Ihnen zwar für Ihre Mühe, aber dass ein solcher
Dank nicht vom Herzen kommt, werden Sie begreifen müssen. Umsomehr, als
Sie wissen, dass ich es nicht leiden kann, wenn man sich ausredet, statt
seinen Fehler zu gestehen. Auch über einen solchen hätte ich mich geär=
gabe Ihres Briefes ud. Ihrer Karte ein wesenlicher Unterschied besteht. Dort
schreiben Sie (am 28.) dass Sie meinen Brief bekommen haben (woher wussten
Sie auch sonst, dass ich Wein will?) hier bestreiten Sie den Empfang eines Briefes! Dort
schreiben Sie von 3 Flaschen à 0.7 Liter, die Sie („Ich habe [Imperfektum) die Sendung
selbst besorgt”) als Sperrgut aufgegeben haben, hier schreiben Sie, als ob Sie nie etwas an=
deres gesagt hätten, von 2 Flaschen. Ferner: ich schrieb ausdrücklich und bat Sie wörtlich
zu befolgen 1) 2 Liter à 1.60 und 2) wenns mehr kostet, sollten Sie es aus=
legen (denn bei 2 Flaschen lohnt es ja nicht)! Und ohne sich darum zu kümmern,
senden Sie bloß 1,40 Liter. Seien Sie nicht bös, es ist gewiss hässlich von
mir, dass ich Ihnen Vorwürfe mache, wenn Sie mir eine Gefälligkeit tun,
aber ich kann nicht anders; denn das ist keine Gefälligkeit, wenn man
etwas so unordentlich macht. Ich sehe daraus, dass Sie - (was ich stets ver=
mutet habe) gar nicht einmal genau lesen, was ich schreibe. Denn sonst
hätten Sie eine so einfache Bitte genau erfüllen müssen. Ich kann mir
nicht helfen, ich danke Ihnen zwar für Ihre Mühe, aber dass ein solcher
Dank nicht vom Herzen kommt, werden Sie begreifen müssen. Umsomehr, als
Sie wissen, dass ich es nicht leiden kann, wenn man sich ausredet, statt
seinen Fehler zu gestehen. Auch über einen solchen hätte ich mich geär=