Stift Klosterneuburg,
3. Jänner 1934
Verehrter Meister,
Unter dem noch frischen Eindrucke des gestrigen
Abends kann ich nicht umhin, Ihnen in ein paar Zeilen meinen Dank
auszusprechen, daß Sie das Gehör ihres Kreises vermittelten.
Ohne jede Übertreibung kann ich sagen, daß mir
der Abend unvergeßlich sein und bleiben wird.
Wie soll ich ferner meine Schuld an Frau Maja,
die zarte Interpretatorin meiner Lyrik, abtragen? Versichern Sie
die Verehrte einstweilen meiner herzlichsten Dankbarkeit!
Sagen Sie auch allen denen meinen Dank, die mir
durch ihre schöne und rückhaltlose Anerkennung so innerlichste u.
lautere Freude geschenkt haben: nicht so sehr durch den äußerli-
chen Beifall als vielmehr durch das Mitschwingen ihrer Begeiste-
rung, das ich allenthalben wahrnahm.
Sagen Sie ihnen auch, daß es mir stets ein Ver-
gnügen sein wird, alles zu tun, was geeignet ist, Fäden zwischen
mir und ihnen anzuknüpfen.
Ich will nicht viele Worte machen: es könnte so
das, was tiefgefühlt ist, phrasenhaft scheinen! Nur das Eine will
ich noch betonen: ich werde nunmehr immer im Gedenken am Dienstag
in Ihrem Kreise weilen!
In aufrichtigster und dankbarster Verehrung
Ihr ergebener
Romanus Scholz
3. Jänner 1934
Verehrter Meister,
Unter dem noch frischen Eindrucke des gestrigen
Abends kann ich nicht umhin, Ihnen in ein paar Zeilen meinen Dank
auszusprechen, daß Sie das Gehör ihres Kreises vermittelten.
Ohne jede Übertreibung kann ich sagen, daß mir
der Abend unvergeßlich sein und bleiben wird.
Wie soll ich ferner meine Schuld an Frau Maja,
die zarte Interpretatorin meiner Lyrik, abtragen? Versichern Sie
die Verehrte einstweilen meiner herzlichsten Dankbarkeit!
Sagen Sie auch allen denen meinen Dank, die mir
durch ihre schöne und rückhaltlose Anerkennung so innerlichste u.
lautere Freude geschenkt haben: nicht so sehr durch den äußerli-
chen Beifall als vielmehr durch das Mitschwingen ihrer Begeiste-
rung, das ich allenthalben wahrnahm.
Sagen Sie ihnen auch, daß es mir stets ein Ver-
gnügen sein wird, alles zu tun, was geeignet ist, Fäden zwischen
mir und ihnen anzuknüpfen.
Ich will nicht viele Worte machen: es könnte so
das, was tiefgefühlt ist, phrasenhaft scheinen! Nur das Eine will
ich noch betonen: ich werde nunmehr immer im Gedenken am Dienstag
in Ihrem Kreise weilen!
In aufrichtigster und dankbarster Verehrung
Ihr ergebener
Romanus Scholz