Troppau 29. Sept. 27
Hochgeehrter Herr!
Entschuldigen Sie, wenn ich das Versprochene:
„St. Pölten – ein n.ö. Kleinstadtidyll vor 100 Jahren“
noch nicht habe Fleisch werden lassen. Ich bin erst
Ende August hier eingetroffen, mitten hinein
in eine Hausrenovierung, Fenster und Türen
Anstreicherei, „Teppichepocherei“, wie sie hier sagen
und ähnliche langwierige häusliche Delizien.
Außerdem komme ich eben von einer (sich
wiederholenden) zahnärztlichen Sitzung.
Dies der Grund, warum ich nichts schreiben
konnte. Vielleicht ist es überhaupt schon zu spät?
Sollte dies nicht der Fall sein, so bitte ich
um ein freundliches Kärtchen bis wann
ein eventuelles Manuskript noch unter-
kommen kann.
In vorzüglicher Hochachtung
Ihr ganz ergebenster
Schwerdfeger
Hochgeehrter Herr!
Entschuldigen Sie, wenn ich das Versprochene:
„St. Pölten – ein n.ö. Kleinstadtidyll vor 100 Jahren“
noch nicht habe Fleisch werden lassen. Ich bin erst
Ende August hier eingetroffen, mitten hinein
in eine Hausrenovierung, Fenster und Türen
Anstreicherei, „Teppichepocherei“, wie sie hier sagen
und ähnliche langwierige häusliche Delizien.
Außerdem komme ich eben von einer (sich
wiederholenden) zahnärztlichen Sitzung.
Dies der Grund, warum ich nichts schreiben
konnte. Vielleicht ist es überhaupt schon zu spät?
Sollte dies nicht der Fall sein, so bitte ich
um ein freundliches Kärtchen bis wann
ein eventuelles Manuskript noch unter-
kommen kann.
In vorzüglicher Hochachtung
Ihr ganz ergebenster
Schwerdfeger